Taucheinsatz in Bregenz

In der Nacht auf Donnerstag (12.10) fiel ein Fischer beim Wiking in Bregenz in den See. Der Mann konnte sich glücklicherweise selbst ans Ufer retten. Wieder an Land wurde er von Mitgliedern des Ruderclubs, die auf ihn aufmerksam geworden waren, versorgt.

Nachdem er den ersten Schock verdaut hatte bemerkte er, dass, neben seiner Fischerausrüstung, auch sein Mobiltelefon und einige andere Gegenstände ins Wasser gefallen waren.
Aufgrund der niedrigen Wassertemperaturen und der Tiefe an dieser Stelle bat er die Wasserrettung um Hilfe.
Am darauf folgenden Tag, Donnerstag, machten sich ein Einsatztaucher und ein ABC-Schwimmer auf die Suche nach den Wertsachen.

Diese konnten, nach nur wenigen Minuten, gefunden und wieder an den Besitzer übergeben werden.

nächtliche Suche zwischen Bregenz und Lochau

Am Abend des 10.10.2017 wurden die Einsatzkräfte der Wasserrettung um 19:01 von der Rettungs- und Feuerweh- Leitstelle (RFL) alarmiert.
Laut einem Anrufer seien knapp 400 Meter vor dem Kaiserstrand in Lochau zwei Not-Signalraketen abgefeuert worden.

Aufgrund einer Schulung im Landesverband der Wasserrettung konnten beide Einsatzboote nach nur wenigen Minuten auslaufen. Zusätzlich machten sich nachrückende Kräfte bereit, um im Falle einer Landsuche schnell vor Ort sein zu können.
Am Einsatzort angelangt wurde sofort mit der Suche auf dem spiegelglatten See begonnen.
Da das Absuchen der Wasseroberfläche ergebnislos war, wurden einige Bootsbesitzer gefragt, ob diese etwas gesehen hätten.
Ein Fischer aus Deutschland konnte den Einsatzkräften weiter helfen.
Er hatte die Raketen ebenfalls beobachtet. Laut seiner Aussage seien diese jedoch weiß gewesen und seien vom Bregenzer Molo aus abgefeuert worden.
Daraufhin wurde das Suchgebiet in den Bereich des ÖBB-Hafens verlegt.
Nachdem die Suche auch dort ergebnislos war wurde der gesamte Bereich zwischen Lochau und Bregenz noch einmal abgesucht und der Einsatz daraufhin beendet.

Oft werden solche Signalraketen aus Spaß verschossen.
Da es sich dabei um ein Notsignal handelt ist die Verwendung, ohne dass ein begründeter Notfall vorliegt, strafbar!!
Des Weiteren eilen, wie in diesem Fall, zahlreiche Retter zu einem fingierten Einsatz und opfern dafür ihren Feierabend, die Zeit mit der Familie und anderes.

Wasserball in Dornbirn

Am vergangenen Samstag (07.10) fand die offene Wasserball-Landesmeisterschaft in Dornbirn statt. Mehrere Vereine, Schulen und Organisationen beteiligten sich daran, so auch die Wasserrettungen aus Bregenz und Dornbirn.

Insgesamt nahmen acht Mannschaften, darunter zwei ÖWR-Teams, an dem jährlich stattfindenden Turnier teil. In vier Spielen, die jeweils zwischen zwölf und sechzehn Minuten dauerten, kämpften die Gruppen um den Turniersieg.

Das Team P.K. & ÖWR Bregenz, bestehend aus sieben Wasserrettern und drei Mitgliedern der Triathleten Dornbirn, konnte sich den sechsten Rang sichern.

Die Gewinner des Wettkampfes waren die Spieler der männlichen Jugend von Pelikan Bregenz.
Die Wasserrettung Bregenz gratuliert herzlich und bedankt sich für die Einladung!

Vereinsfrühstück 01.10.2017

Am vergangenen Sonntag fand wieder das monatliche Vereinsfrühstück in Bregenz statt. Nach einer kurzen Übungseinheit erwartete die Teilnehmer auch dieses mal wieder ein köstliches Frühstück.

Annahme der Übung war es, dass ein kleines Boot im Bereich des Strandbades gekentert war. Da keine Personen zu sehen waren mussten diese von ABC-Schwimmern und dem  Einsatzboot V112 gesucht werden.
Die Vermissten konnten dank der gebildeten Suchkette schnell gefunden und von den Rettungsschwimmern erst-versorgt werden.

An der Übung und dem darauf folgenden Frühstück beteiligten sich 24 Wasserretterinnen und Wasserretter.
Das nächste Frühstück findet am 05.November statt.

Fließwasserretter 2017

Acht Teilnehmer stellten sich der Herausforderung und nahmen vom 15. bis zum 19. September an der neu gestalteten Fließwasser Ausbildung teil. Der Fließwasserretter ist für viele die Eintrittskarte in die Einsatzmannschaft und somit einer der wichtigsten Ausbildungen bei der Wasserrettung.

Zu Beginn der Ausbildung erhalten alle Teilnehmer eine mehrstündige Theorieschulung, in der sie die grundlegenden Verhaltensweisen am fließenden Gewässer erlernen.
Am darauf folgenden Tag galt es das gelernte in die Praxis umzusetzen. Mehrere Stunden lang wurden Rettungs-, sowie Schwimm und Bergetechniken an den Sandplatten in Bregenz geübt.
Am dritten Tag der Ausbildung wurden sämtliche Techniken des Vortages widerholt und vertieft.
Zudem wurden aktives und passives Abseilen an einer Felswand geschult.

Die letzte Stufe des Ausbildungsplanes besteht aus einer schriftlichen Prüfung, die Anfang Oktober stattfinden wird.

Überwachung im Strandbad

Am vergangenen Samstag, dem 16.09, wurde im Strandbad Bregenz eine Hochzeitsfeier abgehalten.

Aufgrund der Nähe zum See wurde diese von drei Rettungsschwimmern der Wasserrettung überwacht.
Die Veranstaltung verlief glücklicherweise reibungslos und ohne jegliche Zwischenfälle.

Die Wasserrettung Bregenz gratuliert dem frisch vermählten Paar!

24 Stunden Tag in Bludenz

Vom 09 bis 10. September durften elf Jugendliche der Wasserrettung Vorarlberg, davon drei aus Bregenz, die Welt der Einsatzmannschaft erkunden.

Für einen ganzen Tag bekam sie einen Piepser zugeteilt und wurden, zusammen mit dem Jugendrotkreuz Bludenz, zu verschiedenen Einsätzen gerufen. Neben Suchaktionen, Wildwassereinsätzen und Fahrten mit den Hochwasserbooten standen auch Nachteinsätze auf dem Programm.
Insgesamt hatten die jungen Einsatzkräfte etwa sieben Szenarien zu bewältigen. Dabei konnten sie sowohl in die Rolle des Einsatzleiters, als auch in die des Rettungsschwimmers schlüpfen.
Ausgangspunkt für alle Einsätze war der Stützpunkt Bludenz, welcher von Wasserrettung, rotem Kreuz und Bergrettung genutzt wird.
Von dort aus wurden die Jugendlichen zu den verschiedensten Einsätzen, die sich im Bereich Bludenz/Montafon abspielten, alarmiert.

Zwischen den Übungseinheiten wurden alle Teilnehmer vom roten Kreuz mit Speis und Trank versorgt.

Diese Aktion fand bei den Jugendlichen reichlich Anklang und wird die kommenden Jahre wieder statt finden.

erstes Wintertraining 2017

Beim ersten Wintertraining in der Saison 2017 nahmen unglaubliche 30 motivierte Wasserretter Teil!
Neben vielen erfahrenen Mitgliedern waren auch einige neue Mitglieder dabei, die im vergangenen Sommer den Helferschein gemeistert haben.

Auf drei Bahnen konnte sich jeder, das für ihn passende Training aussuchen. Dabei hatten die Teilnehmer die Wahl zwischen einer Sport- und zwei Technikbahnen.
Auf den Technikbahnen wurde die Schwimm- und Rettungstechnik perfektioniert. Auf der Sportbahn hingegen wurde großen Wert auf Kraft und Ausdauer gelegt.

 

Im Anschluss wurden alle Teilnehmer zu einem gemütlichen Ausklang ins Vereinsheim eingeladen.

Das Wintertraining findet ab jetzt wieder regelmäßig jeden Montag und Donnerstag ab 19:00 statt. Ausgenommen sind Schulferien und Feiertage.

letztes Sommertraining 2017

Am 07.09 fand das letzte Strandbadtraining für das Kalenderjahr 2017 statt.
Aus diesem Anlass wurden, neben den üblichen Trainingseinheiten, einige Einsatztaktiken geübt. Dazu gehörte, neben dem bilden einer Suchkette auch die Bergung eines Tauchers.

 

 

 

 

 

Beide Aufgaben wurden zu Beginn im 4-Meter Becken und anschließend im Bodensee geübt.
Im Becken erklärten erfahrene Taucher den Teilnehmern beide Taktiken zu Beginn in der Theorie und anschließend auch in der Praxis.
Im See mussten die Teilnehmer dann beweisen wie gut sie das zuvor gelernte verinnerlicht hatten.
Bei widrigen Sichtbedingungen musste der Taucher gefunden, durch das Aufblasen seines Tauch-Jacket´s an die Wasseroberfläche, im Anschluss daran ans Ufer und von dort aus zu einem Übergabeplatz gebracht werden.
Aufgrund der schweren Ausrüstung war diese Aufgabe nur als Team zu bewältigen, was den Teilnehmern vorbildlich gelang.

Schleppübung

Vergangene Einsätze beweisen, dass regelmäßige und aufeinander aufbauende Übungseinheiten der Schlüssel zum Erfolg sind.
Daher wurde der Bootsdienst am Sonntag dem 03.09 dazu verwendet die unterschiedlichen Schlepp-verfahren zu üben.

Als zu schleppendes Boot diente das Schnelleinsatzboot V112.
Dieses musste zuerst am Heck und im Anschluss daran längsseits abgeschleppt werden. Neben einigen erfahrenen Mannschaftsmitgliedern waren auch vier neue Matrosen an Bord.
Diese mussten, unter Aufsicht eines erfahrenen Bootsführers, das zu schleppende Boot so vertauen, dass es auch bei schnellerer Fahrt und entsprechendem Wellengang sicher gezogen werden konnte.

Nach geleisteter Arbeit wurde die Mannschaft mit einem atemberaubenden Sonnenuntergang belohnt.