Vereinsfrühstück am 03.09.2017

Beim Vereinsfrühstück im September standen die Suche mittels ABC-Ausrüstung, sowie die erste Hilfe auf dem Programm.

Um 09:00 Uhr trafen sich die Übungsteilnehmer im Landesverband der Wasserrettung. Dort wurde kurz das Szenario erklärt, dann galt es sich schnellstmöglich umzuziehen und zum Einsatzort zu gelangen.
Dieser befand sich nur wenige Meter entfernt, im kleinen Hafen beim Bilgeribach.

 

Vor Ort musste ein Taucher gesucht werden, der beim Auftauchen Probleme bekommen hatte. Nach der Bildung einer Suchkette wurde das Gebiet systematisch abgesucht und der Taucher schnell gefunden.
Der Verunfallte musste an Land gebracht und erstversorgt werden.

 

Im Anschluss an die Übung trafen sich alle Teilnehmer,sowie weitere Wasserretter, im Vereinsheim um dort gemeinsam zu frühstücken.

nächtliche Suche auf dem Bodensee

Am Samstag (02.09) um 02:19 in der Früh wurden die Einsatzkräfte der Wasserrettung von der RFL (Rettungs- und Feuerwehr Leitstelle) alarmiert.
Zwischen Lindau und Wasserburg befinde sich ein herumtreibendes Boot ohne Besatzung an Bord. Das führerlose Gefährt konnte schnell lokalisiert werden. Allerdings fehlte von der Besatzung jede Spur.
Um diese schneller aufzufinden unterstützen die Österreichischen Rettungskräfte ihre Bayrischen Kollegen.

Neben Wasserrettung und Polizei waren daher auch zahlreiche deutsche Einsatzorganisationen an der Suche beteiligt, darunter die DLRG, das technische Hilfswerk, die Wasserschutzpolizei und die Feuerwehr.

Um das Suchgebiet, das sich über mehrere Quadratkilometer erstreckte, möglichst effizient absuchen zu können wurde eine Such-kette gebildet. Diese bestand aus knapp zehn Einsatzbooten, die in regelmäßigen Abständen angeordnet, die Wasseroberfläche absuchten.
Ständiger Regen und die Dunkelheit erschwerten die Suche zusehends.

Um halb Vier Uhr Morgens wurde der Einsatz beendet, da alles darauf hinwies, dass sich das Boot von selbst gelöst hatte und dann auf den See hinaus getrieben war.

 

Die Gefahr lauert auf dem Eis

Die Gefahr, die von zugefrorenen Bächen und Seen ausgeht ist vielen leider nicht bewusst. Oft wird eine Eisdecke betreten, die noch viel zu dünn ist um Personen oder Tiere zu tragen, dann kommt es unweigerlich zu einem Bruch der Eisdecke und man landet im eiskalten Wasser.

 

Vor diesem Hintergrund standen zwei Übungen der Wasserrettung am vergangenen Wochenende. Sowohl die Fahrt durch ein zugefrorenes Gewässer mit dem Schiff, als auch die Rettung von Personen, die ins Eis eingebrochen waren standen auf dem Plan.
An beiden Tagen waren knapp 20 Einsatzkräfte aus Bregenz, Hard und dem Bregenzerwald mit zwei Fahrzeugen, den Hochwasserbooten und dem Rettungsboot V9 im Einsatz.

 

Am Samstag dem 21. Jänner wurde die V9 kurzerhand zum Eisbrecher umfunktioniert. Dank des starken Rumpfes ist das Boot in der Lage selbst dicke Eisschichten zu durchbrechen. Als Übungsgebiete wurden der MBC Hafen und der Industriehafen in Hard ausgewählt. Dort fraß sich das knapp 16 Tonnen schwere Boot durch eine bis zu 7cm dicke Eisdecke.
Durch die 750PS starken Motoren stellte diese Aufgabe kein Problem dar und so konnten mehrere Hundert Quadratmeter See vom Eis befreit werden.

 

Am darauf folgenden Sonntag wurde das Retten von Personen in Notsituationen geübt. Dabei wurden nicht nur die Hochwasserboote, sondern auch ein Rettungsbrett eingesetzt.
Übungsannahme war, dass ein Passant beim Eislaufen in der harder Bucht eingebrochen war und nun nicht mehr aus dem Wasser kommt.

Um möglichst viele Situationen abbilden zu können änderten die Retter ihre Taktiken und Vorgehensweisen immer wieder. So wurde sowohl die Verwendung einer Menschenkette, als auch die eines Seiles oder eines Eisretters geübt. Speziell für unerfahrene Einsatzkräfte stellte diese Übung eine enorme Bereicherung dar, da das Medium Eis für viele Neuland ist.

 

Fazit: zugefrorene Gewässer bergen viele Gefahren und sind daher nur mit    äußerster Vorsicht zu betrachten. Betreten Sie eine Eisdecke nur, wenn es unbedingt sein muss und Sie sich sicher sind, dass sie Ihr gewicht trägt.
Wenn das Eis zu knacken beginnt legen Sie sich auf den Bauch und kriechen Sie in die Richtung zurück aus der Sie gekommen sind. Falls sie Einbrechen sollten bewaren Sie Ruhe und machen Sie auf sich aufmerksam!

Weihnachtstauchen in Bregenz

 Wie jedes Jahr lädt die österreichische Wasserrettung auch heuer wieder zum traditionellen Weihnachtstauchen im Bregenzer ÖBB-Hafen ein.

In Mitten von zahlreichen Fackelschwimmern wird feierlich ein voll beleuchteter Christbaum  im Hafenbecken versenkt. Mit diesem Ritual am Jahresende gedenken die Taucher ihren Kameraden, die bei Tauchgängen verunfallt sind und bedanken sich für eine unfallfreie Saison.
Ab dem frühen Nachmittag schenkt die Wasserrettung Glühwein und alkoholfreie Getränke am Blumen-Molo aus. Ab 17:30 spielt eine Blaskapelle weihnachtliche Lieder, zu deren Klängen der Baum, umringt von Fackelschwimmern, versenkt wird.

Die Wasserrettung freut sich auf Ihr kommen!

Für nähere Informationen schreiben Sie uns bitte unter der folgenden Adresse: bregenz@v.owr.at