Segelboot vor dem Rheindamm aufgelaufen

Das traumhafte Wetter lockte am Mittwoch, dem 30.08, wieder zahlreiche Sonnenhungrige in und ans Wasser. So auch einen Bootsbesitzer, der mit seinem Segelboot auf Höhe des neuen Rheins unterwegs war.

Im Flachwasser rundum das Mündungsgebiet lief er mit seinem Schiff auf Grund und konnte sich nicht mehr selbstständig befreien. Daraufhin alarmierte er die Einsatzkräfte der Wasserrettung und der Seepolizei.
Nach weniger als 10 Minuten waren beide Boote der Wasserrettung bereits auf dem Weg zum Einsatzort; So auch die Polizei.
Noch bevor die Kräfte der Blaulichtorganisationen vor Ort waren, war es dem Anrufer möglich sich zu befreien.
Dabei half ihm ein anderer Passant, der ihn mit seinem Motorboot aus dem Flachwasser zog.
Bei diesem Manöver verwickelte sich jedoch eine Leine in der Schraube des Motorbootes. Diese konnte glücklicherweise schnell entfernt werden.

Die Wasserrettung war mit 15 Mann und zwei Booten an dem Einsatz beteiligt. Die Polizei mit dem Boot „Ulan“ und dessen Besatzung.

Trans Vorarlberg Triathlon 2017

Wie jedes Jahr wurde auch  heuer die Schwimmstrecke des Trans-Vorarlberg-Triathlons von den Rettungsschwimmern der ÖWR Bregenz überwacht.

Die knapp 1.500 Starter wurden von den Einsatzkräften der Wasserrettung, sowie einigen privaten Booten beaufsichtigt.
Aufgrund der nahezu idealen Bedingungen legten die Teilnehmer die Strecke schnell zurück und es kam glücklicherweise zu keinerlei Zwischenfällen.

Insgesamt beteiligten sich 21 Mitglieder der Wasserrettung Bregenz an der Veranstaltung.

3. Rettungsschwimmkurs 2017

Vom 15.08 bis zum 24.08 fand der dritte Rettungsschwimmkurs in Bregenz statt. Der Kurs wurde von 20 Teilnehmern bestritten. Fünfzehn von ihnen absolvierten den Helfer- und fünf den Retterschein.  


Dienstag 15.08
-allgemeine Informationen zum Kursablauf
-Befreiungsgriffe an Land
-Dauerschwimmen


Mittwoch 16.08
-Transportgriffe
-Rettungsgriffe
-Rettungsgeräte in der Theorie
-Rettungsgeräte in der Praxis


Donnerstag 17.08
-Beckenrandbergung
-Leiterbergung
-Retten mittels Feuerwehr-Tragegriff
-Schrittsprung


 Freitag 18.08
-Theorie im ÖWR-Heim


Montag 21.08
-Tieftauchen
-Ringsuchtauchen
-Streckentauchen
-Sprungbewerbe


Dienstag 22.08
-Kleiderschwimmen für Retterschein-Anwärter
-Rettungsgriffe
-Transportgriffe
-Rettungsgeräte


Mittwoch 23.08
-Befreiungsgriffe an Land
-Befreiungsgriffe im Wasser
-Theorieprüfung
-Fotos für Mitgliederausweis
-Uniform anprobieren

 


Donnerstag 24.08
-Kursabschluss
-Übergabe der Ausweise


Die Wasserrettung Bregenz gratuliert allen Teilnehmern des Kurses zu ihren erbrachten Leistungen!

Boot vor Lochau in Seenot

Am Donnerstag den 24.08. wurde die Wasserrettung um 18:22 von der RFL (Rettungs- und Feuerwehr Leitstelle) alarmiert. Vor dem Kaiserstrand befinde sich ein Boot in Seenot.

Nur sechs Minuten nach der Alarmierung, um 18:28, liefen beide Boote der Wasserrettung nahezu zeitgleich aus. Zu diesem Zeitpunkt herrschte im Bereich der Bregenzer Bucht reger Seegang. Dieser behinderte die Mannschaften der Einsatzboote jedoch nicht erheblich.
Um 18:35 kamen die Boote im Einsatzgebiet an und begannen mit der Suche nach dem sich in Seenot befindlichen Schiff.
Die Suche konnte nach wenigen Minuten abgebrochen werden, da es dem Besitzer des Bootes gelungen war sicher den Hafen zu erreichen.

Im Einsatz standen die Boote V9, V112 sowie zwei Einsatzfahrzeuge mit insgesamt 16 Mann Besatzung.

 

Sachgüterbergung in Bregenz

Am vergangenen Mittwoch (24.08) kontaktierte ein Bootsbesitzer die Wasserrettung (auf privatem Weg), da seine optische Brille ins Wasser gefallen war.

Die Brille viel dem Bootseigner im Sporthafen zwischen Schwimmsteg und Boot ins Wasser. An dieser Stelle hat das Hafenbecken eine Tiefe von knapp fünf Metern.
Aufgrund der miserablen Sichtbedingungen am Grund des Beckens gestaltete sich die Suche als äußerst schwierig. Daher musste der Boden mit den Händen abgetastet werden.
Nichts desto trotz konnte die Brille nach nur wenigen Minuten gefunden und dem Besitzer übergeben werden.

Personenrettung an der Leiblach

Nach einem Sturz kollabierte ein junger Mann an der Spitze der Leiblachmündung. Daraufhin alarmierten seine Begleiter die Einsatzkräfte der Wasserrettung, da eine Zufahrt über den Landweg nicht möglich war.

Die rasch anrückenden Retter versorgten den Mann und brachten ihn an Bord des Bootes V112. Mit diesem wurde er in den Lochauer Hafen gebracht und dort an die Rettung übergeben.

Im Einsatz waren die Wasserrettung mit zwei Booten, zwei Fahrzeugen und 18Mann, sowie die Polizei mit einem Boot, einem Fahrzeug und fünf Beamten.

Personenrettung in Bregenz

Am Samstag dem 19.08 bemerkte ein Radfahrer um kurz vor 19:00 Uhr Abends mehrere Personen, die in der Bregenzer Ache standen.
Die Gruppe befande sich Mitten in der Hauptströmung des Flusses und konnten sich aufgrund der Strömung und der niedrigen Temperaturen nicht mehr selbst ans Ufer retten.
Als der Radfahrer die Situation erkannte alarmierte er umgehend die Rettungskräfte.

Nach nur neun Minuten waren die ersten Kräfte der Wasserrettung vor Ort und begannen damit die Personen, einen nach dem anderen, an das sichere Ufer zu bringen.
Unter den vier Opfern befand sich ein Kind und eine Nichtschwimmerin, für welche die Situation besonders bedrohlich war.
Sechs Minuten nach dem Eintreffen der Ersten Rettungskräfte hatten alle Beteiligten wieder sicheren Boden unter den Füßen.

Im Einsatz standen Wasserrettung (28 Mann), Feuerwehr (14 Mann) und Bundespolizei (8 Mann).

 

ResQ-Day am 13.08.2017

Auch dieses Jahr fand wieder der ResQ-day der Wasserrettung  Bregenz statt. Im Strandbad hatten Interessierte die Möglichkeit das Einsatzfahrzeug Bregenz und die V9 zu besichtigen, sowie Rettungsmittel selbst auszuprobieren, Schwimmabzeichen zu machen und mit dem Boot V112 mitzufahren.

Trotz dem verhältnismäßig schlechtem Badetag gab es viele Interessenten, die das Angebot annahmen. Besonders die Fahrten mit der V112 erfreuten sich großer Beliebtheit. Aber auch die Schwimmscheine fanden regen Absatz.
Für alle, die gerne mehr über die Wasserrettung lernen möchten gibt es die Möglichkeit am letzten Rettungsschwimmkurs, der am Dienstag den 15.08 um 18:30 im Strandbad Bregenz beginnt, teilzunehmen.

Großübung im Ländle

Als Vorbereitung für die Übung des Bundes Wasserrettung´s Zuges (BWRZ) im September veranstaltete der Trupp aus Vorarlberg eine groß angelegte Übung im ganzen Land.

Am Freitag dem 11. August trafen sich neun Mitglieder des BWRZ Vorarlberg in Feldkirch. Dort wurden die Einsatzfahrzeuge beladen und eine kurze Lagebesprechung durchgeführt. Im Anschluss daran  folgten mehrere Übungen im ganzen Land, die die Retter bis um acht Uhr am nächsten Morgen beschäftigten.

Die verschiedensten Übungsszenarien brachten die Einsatzkräfte bis nahe an ihre Belastungsgrenze heran. Acht Stunden am Stück musste Material transportiert, Personen gesucht und aus schwierigen Lagen gerettet werden.
Um zwei Uhr nachts wurden die Mannschaft angewiesen ein Lager auf einem Parkplatz aufzuschlagen. Mittels den Einsatzfahrzeugen, den Hochwasserbooten und einer Plane wurde ein behelfsmäßiges Camp errichtet. In diesem konnten sich die Retter stärken und ein wenig schlafen.
Drei Stunden später, um fünf Uhr morgens, musste das Nachtlager wieder abgebaut werden, da die nächste Übung bevorstand.
Auf dem Zechsee wurden mehrere Menschen vermisst, die gesucht und gerettet werden mussten. Trotz Schlafentzug und einer anstrengenden Nacht wurde auch diese Aufgabe nahezu problemlos absolviert.

Stress, Schlaflosigkeit und Einsätze, die an die Substanz gehen erwarten die Einsatzkräfte auch in einem Katastrophengebiet. All diese Umstände wurden durch diese Übung sehr realitätsnah abgebildet. Es war somit ein kleiner Vorgeschmack auf einen Einsatz des Bundes Wasserrettung´s Zuges in Zukunft.

Bilder folgen

Bregenz-Lindau Schwimmen

Am 06.08 fand das jährliche Hans Metzner Gedächtnisschwimmen statt.
Die Schwimmer starteten am frühen Morgen beim Bregenzer ÖBB Hafen und legten die Strecke bis nach Lindau in nur wenigen Stunden zurück.

Dieses Jahr nahmen drei Mitglieder der Wasserrettung Bregenz an dem nunmehr traditionellen Wettkampf teil. Alle drei erreichten das Ziel ohne Probleme.

Um für die Sicherheit der Teilnehmer zu sorgen wurde der Wettkampf von einigen Einsatzbooten, zu denen auch die V9 gehörte, überwacht.
Der Großteil der Schwimmer erreichte das Ziel, nur einige wenige mussten den Wettkampf vorzeitig beenden.