Erster Freigewässer-Tauchgang Tauchkurs 2017

Eine Wassertemperatur von 11°C, Sichtweiten von bis zu 5Metern und stehendes Gewässer. Das sind nahezu ideale Bedingungen für den ersten Tauchgang im Freigewässer.

20 ÖWR Taucher, davon 12 Tauchschüler, begaben sich am Montag den   17. April nach Frastanz in die Untere Au um den ersten Tauchgang außerhalb des Hallenbades zu bestreiten.

Die Tauchschüler wurden gleich zu Beginn mit den Gefahren des Freigewässers konfrontiert. Der größte Unterschied, zwischen freiem Gewässer und Hallenbad, ist neben der niedrigen Temperatur auch die geringere Sicht.

Alle Schüler bestritten diese Übung mit Bravur und freuen sich auf den nächsten Tauchgang am kommenden Sonntag.

Osterfrühschoppen 2017

Der traditionelle Osterfrühschoppen der Wasserrettung Bregenz am vergangenen Samstag war auch dieses Jahr wieder ein voller Erfolg.
Begonnen wurde das Fest mit dem Fassanstich durch unseren Abteilungsleiter um 10 Uhr.

Für den Spaß der kleinen Besucher sorgten eine Hüpfburg, Kinderschminken und eine Nestersuche.
Bockbier, Weißwürste und Brezeln ließen auch die Großen bis in die späten Abendstunden verweilen.

Segelboot kentert in Sturm

Am vergangenen Samstag ( 15.04.2017) kenterte, etwa einen Kilometer vor der Mündung des alten Rheins, ein Katamaran mit zwei Seglern an Bord.

Die beiden Besatzungsmitglieder wurden ins Wasser geschleudert und das Gefährt trieb Kopfüber im Wasser. Glücklicherweise konnten sich die Personen auf den Kiel des Bootes retten und dort einen Notruf absetzen.
Daraufhin wurden Wasserrettung, Polizei und Feuerwehr alarmiert.
Die beiden Boote der Wasserrettung, das Polizeiboot V20 und das Boot der Feuerwehr Bregenz Stadt kamen beinahe zeitgleich am Unfallort an.
Die Havaristen wurden von der Mannschaft der Wasserrettung geborgen und anschließend an die Polizei übergeben, welche die beiden an Land brachte.
Der Katamaran wurde von vier Schwimmern der Wasserrettung und dem Feuerwehrboot Föhn wieder umgedreht und anschließend in den Salzmannhafen geschleppt.

 

Sachgüterbergung in Fußach

Unbekannte warfen in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag einen Tresor in den neuen Rhein. Die Polizei verständigte die Wasserrettung um den Behälter zu bergen.

Fünf Einsatzkräfte, aus den Abteilungen Bregenz und Hard,   rückten mit zwei Fahrzeugen an.
Die Rettungsschwimmer konnten den knapp 20 kg schweren Safe ohne Probleme heben und den Beamten übergeben.

Stühle, Tische und Fahrräder

…sind nur ein paar der Dinge, die am vergangenen Samstag von den ÖWR Tauchern aus dem Bregenzer Hafen gezogen wurden.
Die Aktion wurde vom Bauhof Bregenz unterstützt; vielen Dank an dieser Stelle!

Mittels Hebe-Ballonen, Arbeitsleinen und Gitter-Körben wurde drei Stunden lang Schrott aus dem Hafenbecken gezogen. Das Rettungsboot V9 unterstütze die Landmannschaft beim Heben der Materialien und sperrte die Hafeneinfahrt um die Taucher nicht zu gefährden.

Beteiligt waren knapp zwanzig Einsatzkräfte aus vier Abteilungen.

Speed-lifesaving in the Alps

Neun Schwimmer der Abteilungen Bregenz, Dornbirn und Feldkirch nahmen am vergangenen Wochenende an den Speed-lifesaving Meisterschaften und der Tiroler Landesmeisterschaft in Innsbruck teil. Neben verschiedenen Teams aus Österreich waren auch Schwimmer aus Slowenien, der Schweiz und Deutschland dabei.
Beim SERC (Bewältigung eines Notfallszenarios) konnte das Vorarlberger Team den zweiten Platz ergattern.

Leinen los!

…hieß es am Sonntag für fünf Jugendliche der ÖWR Bregenz.
Trotz der niedrigen Temperaturen und des schlechten Wetters ließen sie es sich nicht nehmen einige Übungen mit den Hochwasserbooten zu unternehmen.

Bei einer Wassertemperatur von knapp 8°C  mussten die angehenden Rettungsschwimmer nicht nur die Boote durch niedriges Wasser steuern, sondern auch Personen retten.

Obwohl die Bedingungen (durch die schlechten Witterungsverhältnisse und dem teilweise einsetzenden Nieselregen)   nicht ideal waren, konnten alle fünf Teilnehmer die Grundlagen in der Handhabung der Hochwasserboote erlernen.
Neben dem Steuern der Boote war auch die Kommunikation mittels Funkgerät ein wichtiger Bestandteil der Übung. Auch hier bewiesen die Jugendlichen ein großes Engagement.

Im Hinblick auf die kommende Badesaison sind solche Übungen von allergrößter Wichtigkeit um neue Einsatzkräfte mit dem Material vertraut zu machen.

Sachgüterbergung am 14.03.2017

 

Eine aufmerksame Passantin informierte die Polizei in Bregenz, dass sich beim neuen Badesteg (zwischen ÖBB Hafen und Milli) ein Leiterwagen unter Wasser befinde.
Die Beamten meldeten dies wiederrum der Wasserrettung, die mit zwei Mann ausrückte.
Anstatt eines Leiterwagens fanden die Einsatzkräfte jedoch einen über 80kg schweren Hubwagen in knapp drei Metern Tiefe vor.
Das Gerät wurde von einem ABC-Taucher mit einer Arbeitsleine gesichert und dann zusammen mit einigen Beamten der PI Bregenz an Land gezogen.

Um sicher zu gehen, dass nicht doch noch ein Leiterwagen in diesem Bereich liegt, wurde die Umgebung des Steges von einem Einsatztaucher abgesucht, jedoch ohne Erfolg.

Übungsausfahrt mit dem Hochwasserboot

Im Anschluss an das monatliche Vereinsfrühstück bei der Wasserrettung nutzten drei Einsatzkräfte die sommerlichen Temperaturen und unternahmen eine Ausfahrt mit einem der vier in Bregenz stationierten Hochwasserboote.

Die Hochwasserboote gehören zu den am vielseitigsten einsetzbaren Rettungsmitteln der Wasserrettung in Vorarlberg. Durch ihre leichte Bauweise können sie nahezu überall verwendet werden. Daher ist es, speziell für den Ersteinsatz, wichtig, dass jedes Mitglied der Einsatzmannschaft die Bedienung dieser Boote beherrscht.
Am vergangenen Sonntag wurde vor Allem das An-und Ablegen sowie das Verhalten bei Wellengang geübt.

Sturmwarnfahrt am 04.03.2017

Der am vergangenen Wochenende prognostizierte Föhnsturm führte vielerorts zu abgeknickten Bäumen und anderen Beschädigungen. Am See verursachten die bis zu 90km/h schnellen Windböen Wellen mit einer Höhe von knapp zwei Metern.
Diese Bedingungen stellen für die Wasserrettung ein ideales Übungsszenario dar. Speziell für junge Einsatzkräfte ist es wichtig, auch bei Sturm jeden Handgriff zu beherrschen. So wurde im Rahmen der gestrigen Ausfahrt nicht nur die Fahrt während eines Sturmes, sondern auch das Versorgen eines Patienten unter diesen Umständen geübt.
Bei der dreistündigen Ausfahrt waren sechs Wasserretter der Abteilungen Bregenz und Hard zwischen Bregenz und Langenargen  unterwegs. Darunter waren auch zwei angehende Bootsführer, die für Navigation und Steuerung des Bootes unter den für sie ungewohnten Bedingungen verantwortlich waren.