Lebenshilfe Ausfahrt 2017

Jedes Jahr organisiert die AK Vorarlberg eine Ausfahrt mit der
MS Vorarlberg. Die Aktion wird immer von Polizei, Rotem Kreuz und Wasserrettung begleitet.

Über 860 Passagiere wurden dieses Jahr auf der knapp vierstündigen Ausfahrt überwacht.

Um 10:00 hieß es „Leinen los!“. Die Route führte vorbei an den Festspielen, der Bregenzer Ache, bis hin zur Mündung des alten Rheins. Von dort aus in Richtung Nonnehorn und über Lindau zurück nach Bregenz.
Highlight der Ausfahrt war neben einem Bläser-Ensemble und zwei Ballon-Künstlern die Möglichkeit die Brücke der MS Vorarlberg zu besuchen.
Um etwa 14:00 legte das Schiff wieder im Bregenzer ÖBB Hafen an.

Vereins-Frühstück 04.06.217

Wie jeden ersten Sonntag im Monat trafen sich auch dieses Wochenende wieder zahlreiche Wasserretter und Unterstützer um 10 Uhr im ÖWR Heim um dort gemeinsam zu frühstücken.

Einige Frühaufsteher trafen sich bereits um 9 Uhr um eine Übungseinheit auf dem Rettungsboot V9 abzuhalten. Die einstündige Übung beinhaltete eine kurze Knotenkunde, die Vorstellung der zur Verfügung stehenden Rettungs- und Erste Hilfe-mittel, sowie das Üben eines An- und Ablegemanövers.

Durch permanente, aufeinander aufbauende Übungseinheiten werden junge Einsatzkräfte und Anwärter ideal für den Ernstfall vorbereitet.

Das nächste Vereins-Frühstück findet am 02. Juli statt.
Die Wasserrettung Bregenz freut sich auf zahlreiches Kommen, egal ob Mitglied oder Unterstützer.

Boot auf Sandbank aufgelaufen

Gestern (01.06) wurden die Einsatzkräfte von Wasserrettung und Feuerwehr um 20:59 über die RFL alarmiert.
Am westlichen Rheindamm (linke Seite) lief ein Segler auf eine Sandbank auf.

Aufgrund der teilweise sehr starken Windböen konnte sich die Besatzung nicht mehr selbst helfen und alarmierte die Einsatzkräfte. Die eintreffenden Retter übernahmen eine Person auf das Wasserrettungsboot V112 um diese aufzuwärmen. Im Anschluss daran wurde die Feuerwehr beim anbringen einer Schleppleine unterstützt.
Nachdem eine solide Leinen-Verbindung eingerichtet wurde konnte die, mittlerweile aufgewärmte, Person wieder auf ihr Schiff zurückgebracht werden.
Das Boot wurde im Anschluss daran von der Feuerwehr Hard in den Hafen gezogen und dort festgemacht.


Trotz der widrigen Umstände kamen weder Boot noch Besatzung ernsthaft zu Schaden.

Jugendlager 2017 in Italien

Beim Jugendlager 2017 in Italien nahmen dieses Jahr auch 2 Bregenzer Jugendliche teil. Die beiden Jugendlichen fuhren vergangenen Donnerstag (25.05) zusammen mit den restlichen Teilnehmern aus Vorarlberg nach Innsbruck und von dort aus weiter nach Venedig.

Neben allerlei kameradschaft- lichen und kulturellen Aktionen kamen natürlich auch Sport und Rettungstechnik nicht zu kurz.

Die Teilnehmer konnten sich sowohl in mehreren Open-Water-Bewerben, als auch beim richtigen Anwenden von Rettungsmitteln beweisen.

Nachtschwimmen in der Bregenzer Ache

Zum Abschluss des Wildwasserkurses 2017 mussten 27 Teilnehmer eine Strecke von knapp 2,5 Kilometern in kompletter Dunkelheit in der Bregenzer Ache zurücklegen.

Die korrekte Navigation in fließenden Gewässern bei Dunkelheit ist, speziell für unerfahrene Kräfte, ungewohnt und schwierig.
Mehrere Führer halfen den Schülern bei dieser Aufgabe und so konnte die Strecke in knapp 50 Minuten zurückgelegt werden.

Nachdem die Teilnehmer die Mündung der Ache passiert hatten mussten sie noch eine Strecke von 150 Metern schwimmend zurücklegen, um das Rettungsboot V9 zu erreichen, das zur Abholung bereit stand.

Wasserwehrtag Lustenau 2017

Am vergangenen Samstag (20.05) fand in Lustenau der Wasserwehrtag 2017 statt. Neben dem Flussbauhof, der Feuerwehr und dem Bundeswehr präsentierte sich auch die Wasserrettung den zahlreichen Besuchern.

Alle Interessierten konnten sich über die Fahrzeuge, Einsatzgebiete und Hilfsmaßnahmen der einzelnen Organisationen informieren.
Die Wasserrettung präsentierte das Einsatzboot V112, die Hochwasserboote, zwei Einsatzfahrzeuge, sowie das Schnell-Einsatz-Fahrzeug (SEF), das speziell für die Verwendung am Rhein angeschafft wurde.

Das Highlight waren zwei Showübungen, in deren Verlauf die Einsatzkräfte der Wasserrettung, zusammen mit der Feuerwehrjugend, zwei Personen aus dem Rhein bergen mussten. Die Übungen wurden vor Ort kommentiert um den Zusehern den Ablauf zu verdeutlichen.

Sturm-Einsatz in Bregenz

Am Freitag wurden Polizei, Wasserrettung und Feuerwehr um 13:46 zu einem Einsatz vor dem Sporthafen in Bregenz gerufen.
Ein Segler hatte die vorherrschende Wetterlage unterschätzt und musste von den Einsatzkräften zurück in den Hafen gezogen werden.

Die Bedingungen stellten auch die anrückenden Kräfte vor eine Herausforderung. Um den Verunglückten abschleppen zu können musste eine Leine von dessen Boot auf eines der Einsatzboote geworfen werden.
Aufgrund der hohen Wellen, knapp 1.5 Meter, gestaltete sich dieses Vorhaben als äußerst schwierig.
Nach einigen Versuchen konnte die Leine übergeben werden und das Feuerwehrboot Pfänder schleppte den Segler in den ÖBB Hafen.
Um auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein wurde der Schlepp-verband von Wasserrettung und Polizei bis in den Hafen begleitet.

Im Einsatz standen die Seepolizei Hard, die Feuerwehr Bregenz Stadt, die Feuerwehr Hard und die Wasserrettung mit insgesamt fünf Booten und knapp 20 Mann Besatzung.

technischer Taucheinsatz in Bregenz

Die Badesaison hat für hartgesottene schon längst begonnen.
Um ein ungestörtes Badeerlebnis zu gewährleisten musste im Nostalgiebad Milli, in Bregenz, eine ins Wasser führende Treppen repariert werden.

Die Kunststoffstufen lockerten sich im Laufe des Winters und lösten sich teilweise aus ihrer Befestigung.
Aufgrund der niedrigen Temperaturen und dem entsprechenden Arbeitsaufwand unter Wasser wurde für diese Hilfeleistung ein Taucher benötigt, der von der Wasserrettung gestellt wurde.
Mit der Unterstützung des vor Ort befindlichen Bademeisters konnte die Reparatur schnell erledigt werden.

Wildwasser-Workshop 2017

Wie in den vergangenen Jahren fand der Wildwasserworkshop auch heuer wieder an den Sandplatten in Bregenz statt. Das dortige Terrain ist nicht nur für jeden Erfahrungsgrad geeignet, sondern bietet auch vielseitige Möglichkeiten. 

Die Teilnehmer des Workshops konnten unter Anderem eine Wasserwalze durchschwimmen, die Hauptströmung durchqueren und von einer erhöhten Position aus in voller Montur ins Wasser springen.

Zum Beginn des Tages nahmen alle angehenden Rettungsschwimmer an einer ausgiebigen Theorieschulung teil, in deren Verlauf das richtige Verhalten im Wildwasser und die korrekte Verwendung des Materials erläutert wurden.

Im Anschluss an das Mittagessen machten sich alle Teilnehmer bereit. Mit dem Einsatzfahrzeug Bregenz ging es dann zu den Sandplatten. Dort wurden noch Einmal alle wichtigen Sicherheitsaspekte wiederholt und im Anschluss ging es ins Wasser.

Die Erste Übung bestand darin den Kennelbacher Kanal an der Stelle zu queren, an der er in die Bregenzer Ache mündet. Im Anschluss daran wurde es beim Durchschwimmen der Wasserwalze im Mündungsbereich des Kanales wesentlich turbulenter. Aber auch die anschließenden Schwimmübungen in der Ache wurden von allen Teilnehmern gemeistert.

Sachgüterbergung im ÖBB Hafen

Unbekannte warfen vergangene Woche Einsatzmaterial des Feuerwehrbootes Pfänder in den Bregenzer ÖBB Hafen.

Neben einigen Schläuchen wurde auch ein Strahlrohr (=Düse für den Löscheinsatz) ins Wasser geworfen. Die Feuerwehrmänner konnten die Schläuche selbst aus dem Wasser bergen und bemerkten erst im Nachhinein den Verlust des Strahlrohres.
Die verständigte Wasserrettung konnte das untergegangene Teil nach nur wenigen Minuten mittels Taucher bergen.

 

Ein Verantwortlicher des Hafens bemerkte die Einsatzkräfte und bat diese einen Tisch und mehrere Stühle zu heben, die ebenfalls von Unbekannten ins Wasser geworfen wurden.