mehrere Einsätze vergangenes Wochenende

Poröse Eisdecken und Winde mit Sturmböen von knapp 90km/h hielten die Einsatzkräfte der Wasserrettung am vergangenen Wochenende in Atem.

Durch die ansteigenden Temperaturen mussten die Retter am Wochenende gleich viermal zu Einsätzen ausrücken. Dazu zählten drei Tierrettungen und der, zum Glück, glimpflich ausgegangene Eiseinbruch einer Schülerin.
Speziell bei Eiseinbrüchen ist die Kooperation zwischen den unterschiedlichen Einsatzorganisationen von allergrößter Wichtigkeit.

Aber auch die Nautik wurde gefordert. Während einer Bewegungsfahrt wurde die Besatzung des Rettungsbootes V9 informiert, dass sich eine Sturmfront nähert und aufgrund eines technischen Defekts die Sturmwarnleuchten ausgefallen waren.
Da nur wenige Minuten zuvor zwei Fischer vor dem Rheindamm gesichtet wurden fuhr die Besatzung des Rettungsbootes zu dieser Position um die Männer von der nahenden Gefahr zu warnen.

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Die Gefahr lauert auf dem Eis

Die Gefahr, die von zugefrorenen Bächen und Seen ausgeht ist vielen leider nicht bewusst. Oft wird eine Eisdecke betreten, die noch viel zu dünn ist um Personen oder Tiere zu tragen, dann kommt es unweigerlich zu einem Bruch der Eisdecke und man landet im eiskalten Wasser.

 

Vor diesem Hintergrund standen zwei Übungen der Wasserrettung am vergangenen Wochenende. Sowohl die Fahrt durch ein zugefrorenes Gewässer mit dem Schiff, als auch die Rettung von Personen, die ins Eis eingebrochen waren standen auf dem Plan.
An beiden Tagen waren knapp 20 Einsatzkräfte aus Bregenz, Hard und dem Bregenzerwald mit zwei Fahrzeugen, den Hochwasserbooten und dem Rettungsboot V9 im Einsatz.

 

Am Samstag dem 21. Jänner wurde die V9 kurzerhand zum Eisbrecher umfunktioniert. Dank des starken Rumpfes ist das Boot in der Lage selbst dicke Eisschichten zu durchbrechen. Als Übungsgebiete wurden der MBC Hafen und der Industriehafen in Hard ausgewählt. Dort fraß sich das knapp 16 Tonnen schwere Boot durch eine bis zu 7cm dicke Eisdecke.
Durch die 750PS starken Motoren stellte diese Aufgabe kein Problem dar und so konnten mehrere Hundert Quadratmeter See vom Eis befreit werden.

 

Am darauf folgenden Sonntag wurde das Retten von Personen in Notsituationen geübt. Dabei wurden nicht nur die Hochwasserboote, sondern auch ein Rettungsbrett eingesetzt.
Übungsannahme war, dass ein Passant beim Eislaufen in der harder Bucht eingebrochen war und nun nicht mehr aus dem Wasser kommt.

Um möglichst viele Situationen abbilden zu können änderten die Retter ihre Taktiken und Vorgehensweisen immer wieder. So wurde sowohl die Verwendung einer Menschenkette, als auch die eines Seiles oder eines Eisretters geübt. Speziell für unerfahrene Einsatzkräfte stellte diese Übung eine enorme Bereicherung dar, da das Medium Eis für viele Neuland ist.

 

Fazit: zugefrorene Gewässer bergen viele Gefahren und sind daher nur mit    äußerster Vorsicht zu betrachten. Betreten Sie eine Eisdecke nur, wenn es unbedingt sein muss und Sie sich sicher sind, dass sie Ihr gewicht trägt.
Wenn das Eis zu knacken beginnt legen Sie sich auf den Bauch und kriechen Sie in die Richtung zurück aus der Sie gekommen sind. Falls sie Einbrechen sollten bewaren Sie Ruhe und machen Sie auf sich aufmerksam!

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Weihnachtstauchen in Bregenz

 Wie jedes Jahr lädt die österreichische Wasserrettung auch heuer wieder zum traditionellen Weihnachtstauchen im Bregenzer ÖBB-Hafen ein.

In Mitten von zahlreichen Fackelschwimmern wird feierlich ein voll beleuchteter Christbaum  im Hafenbecken versenkt. Mit diesem Ritual am Jahresende gedenken die Taucher ihren Kameraden, die bei Tauchgängen verunfallt sind und bedanken sich für eine unfallfreie Saison.
Ab dem frühen Nachmittag schenkt die Wasserrettung Glühwein und alkoholfreie Getränke am Blumen-Molo aus. Ab 17:30 spielt eine Blaskapelle weihnachtliche Lieder, zu deren Klängen der Baum, umringt von Fackelschwimmern, versenkt wird.

Die Wasserrettung freut sich auf Ihr kommen!

Für nähere Informationen schreiben Sie uns bitte unter der folgenden Adresse: bregenz@v.owr.at

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