Speed-lifesaving in the Alps

Neun Schwimmer der Abteilungen Bregenz, Dornbirn und Feldkirch nahmen am vergangenen Wochenende an den Speed-lifesaving Meisterschaften und der Tiroler Landesmeisterschaft in Innsbruck teil. Neben verschiedenen Teams aus Österreich waren auch Schwimmer aus Slowenien, der Schweiz und Deutschland dabei.
Beim SERC (Bewältigung eines Notfallszenarios) konnte das Vorarlberger Team den zweiten Platz ergattern.

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Leinen los!

…hieß es am Sonntag für fünf Jugendliche der ÖWR Bregenz.
Trotz der niedrigen Temperaturen und des schlechten Wetters ließen sie es sich nicht nehmen einige Übungen mit den Hochwasserbooten zu unternehmen.

Bei einer Wassertemperatur von knapp 8°C  mussten die angehenden Rettungsschwimmer nicht nur die Boote durch niedriges Wasser steuern, sondern auch Personen retten.

Obwohl die Bedingungen (durch die schlechten Witterungsverhältnisse und dem teilweise einsetzenden Nieselregen)   nicht ideal waren, konnten alle fünf Teilnehmer die Grundlagen in der Handhabung der Hochwasserboote erlernen.
Neben dem Steuern der Boote war auch die Kommunikation mittels Funkgerät ein wichtiger Bestandteil der Übung. Auch hier bewiesen die Jugendlichen ein großes Engagement.

Im Hinblick auf die kommende Badesaison sind solche Übungen von allergrößter Wichtigkeit um neue Einsatzkräfte mit dem Material vertraut zu machen.

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Sachgüterbergung am 14.03.2017

 

Eine aufmerksame Passantin informierte die Polizei in Bregenz, dass sich beim neuen Badesteg (zwischen ÖBB Hafen und Milli) ein Leiterwagen unter Wasser befinde.
Die Beamten meldeten dies wiederrum der Wasserrettung, die mit zwei Mann ausrückte.
Anstatt eines Leiterwagens fanden die Einsatzkräfte jedoch einen über 80kg schweren Hubwagen in knapp drei Metern Tiefe vor.
Das Gerät wurde von einem ABC-Taucher mit einer Arbeitsleine gesichert und dann zusammen mit einigen Beamten der PI Bregenz an Land gezogen.

Um sicher zu gehen, dass nicht doch noch ein Leiterwagen in diesem Bereich liegt, wurde die Umgebung des Steges von einem Einsatztaucher abgesucht, jedoch ohne Erfolg.

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Übungsausfahrt mit dem Hochwasserboot

Im Anschluss an das monatliche Vereinsfrühstück bei der Wasserrettung nutzten drei Einsatzkräfte die sommerlichen Temperaturen und unternahmen eine Ausfahrt mit einem der vier in Bregenz stationierten Hochwasserboote.

Die Hochwasserboote gehören zu den am vielseitigsten einsetzbaren Rettungsmitteln der Wasserrettung in Vorarlberg. Durch ihre leichte Bauweise können sie nahezu überall verwendet werden. Daher ist es, speziell für den Ersteinsatz, wichtig, dass jedes Mitglied der Einsatzmannschaft die Bedienung dieser Boote beherrscht.
Am vergangenen Sonntag wurde vor Allem das An-und Ablegen sowie das Verhalten bei Wellengang geübt.

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Sturmwarnfahrt am 04.03.2017

Der am vergangenen Wochenende prognostizierte Föhnsturm führte vielerorts zu abgeknickten Bäumen und anderen Beschädigungen. Am See verursachten die bis zu 90km/h schnellen Windböen Wellen mit einer Höhe von knapp zwei Metern.
Diese Bedingungen stellen für die Wasserrettung ein ideales Übungsszenario dar. Speziell für junge Einsatzkräfte ist es wichtig, auch bei Sturm jeden Handgriff zu beherrschen. So wurde im Rahmen der gestrigen Ausfahrt nicht nur die Fahrt während eines Sturmes, sondern auch das Versorgen eines Patienten unter diesen Umständen geübt.
Bei der dreistündigen Ausfahrt waren sechs Wasserretter der Abteilungen Bregenz und Hard zwischen Bregenz und Langenargen  unterwegs. Darunter waren auch zwei angehende Bootsführer, die für Navigation und Steuerung des Bootes unter den für sie ungewohnten Bedingungen verantwortlich waren.

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mehrere Einsätze vergangenes Wochenende

Poröse Eisdecken und Winde mit Sturmböen von knapp 90km/h hielten die Einsatzkräfte der Wasserrettung am vergangenen Wochenende in Atem.

Durch die ansteigenden Temperaturen mussten die Retter am Wochenende gleich viermal zu Einsätzen ausrücken. Dazu zählten drei Tierrettungen und der, zum Glück, glimpflich ausgegangene Eiseinbruch einer Schülerin.
Speziell bei Eiseinbrüchen ist die Kooperation zwischen den unterschiedlichen Einsatzorganisationen von allergrößter Wichtigkeit.

Aber auch die Nautik wurde gefordert. Während einer Bewegungsfahrt wurde die Besatzung des Rettungsbootes V9 informiert, dass sich eine Sturmfront nähert und aufgrund eines technischen Defekts die Sturmwarnleuchten ausgefallen waren.
Da nur wenige Minuten zuvor zwei Fischer vor dem Rheindamm gesichtet wurden fuhr die Besatzung des Rettungsbootes zu dieser Position um die Männer von der nahenden Gefahr zu warnen.

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Die Gefahr lauert auf dem Eis

Die Gefahr, die von zugefrorenen Bächen und Seen ausgeht ist vielen leider nicht bewusst. Oft wird eine Eisdecke betreten, die noch viel zu dünn ist um Personen oder Tiere zu tragen, dann kommt es unweigerlich zu einem Bruch der Eisdecke und man landet im eiskalten Wasser.

 

Vor diesem Hintergrund standen zwei Übungen der Wasserrettung am vergangenen Wochenende. Sowohl die Fahrt durch ein zugefrorenes Gewässer mit dem Schiff, als auch die Rettung von Personen, die ins Eis eingebrochen waren standen auf dem Plan.
An beiden Tagen waren knapp 20 Einsatzkräfte aus Bregenz, Hard und dem Bregenzerwald mit zwei Fahrzeugen, den Hochwasserbooten und dem Rettungsboot V9 im Einsatz.

 

Am Samstag dem 21. Jänner wurde die V9 kurzerhand zum Eisbrecher umfunktioniert. Dank des starken Rumpfes ist das Boot in der Lage selbst dicke Eisschichten zu durchbrechen. Als Übungsgebiete wurden der MBC Hafen und der Industriehafen in Hard ausgewählt. Dort fraß sich das knapp 16 Tonnen schwere Boot durch eine bis zu 7cm dicke Eisdecke.
Durch die 750PS starken Motoren stellte diese Aufgabe kein Problem dar und so konnten mehrere Hundert Quadratmeter See vom Eis befreit werden.

 

Am darauf folgenden Sonntag wurde das Retten von Personen in Notsituationen geübt. Dabei wurden nicht nur die Hochwasserboote, sondern auch ein Rettungsbrett eingesetzt.
Übungsannahme war, dass ein Passant beim Eislaufen in der harder Bucht eingebrochen war und nun nicht mehr aus dem Wasser kommt.

Um möglichst viele Situationen abbilden zu können änderten die Retter ihre Taktiken und Vorgehensweisen immer wieder. So wurde sowohl die Verwendung einer Menschenkette, als auch die eines Seiles oder eines Eisretters geübt. Speziell für unerfahrene Einsatzkräfte stellte diese Übung eine enorme Bereicherung dar, da das Medium Eis für viele Neuland ist.

 

Fazit: zugefrorene Gewässer bergen viele Gefahren und sind daher nur mit    äußerster Vorsicht zu betrachten. Betreten Sie eine Eisdecke nur, wenn es unbedingt sein muss und Sie sich sicher sind, dass sie Ihr gewicht trägt.
Wenn das Eis zu knacken beginnt legen Sie sich auf den Bauch und kriechen Sie in die Richtung zurück aus der Sie gekommen sind. Falls sie Einbrechen sollten bewaren Sie Ruhe und machen Sie auf sich aufmerksam!

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Weihnachtstauchen in Bregenz

 Wie jedes Jahr lädt die österreichische Wasserrettung auch heuer wieder zum traditionellen Weihnachtstauchen im Bregenzer ÖBB-Hafen ein.

In Mitten von zahlreichen Fackelschwimmern wird feierlich ein voll beleuchteter Christbaum  im Hafenbecken versenkt. Mit diesem Ritual am Jahresende gedenken die Taucher ihren Kameraden, die bei Tauchgängen verunfallt sind und bedanken sich für eine unfallfreie Saison.
Ab dem frühen Nachmittag schenkt die Wasserrettung Glühwein und alkoholfreie Getränke am Blumen-Molo aus. Ab 17:30 spielt eine Blaskapelle weihnachtliche Lieder, zu deren Klängen der Baum, umringt von Fackelschwimmern, versenkt wird.

Die Wasserrettung freut sich auf Ihr kommen!

Für nähere Informationen schreiben Sie uns bitte unter der folgenden Adresse: bregenz@v.owr.at

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